Klapphandy von Motorola
Motorola ist der Vorreiter von sogenannten Klapphandys. Das erste Mobiltelefon, das über derartige Klappdisplays verfügte, wurde bereits Mitte der 90er produziert. Ein Teil mit dem seltsamen und an die bekannte Star-Trek-Reihe erinnernden Namen StarTAC war damals angetreten, um den Weltmarkt zu erobern. Doch daraus wurde zunächst nichts. Wegen seiner schlechten Verarbeitung und aufgrund von Mängeln in der elektrischen Verbindung zwischen Gerät und Klappdisplay konnte sich das StarTAC europaweit nicht durchsetzen. In den USA und in Japan allerdings ist das Klapphandy Motorola seit seiner Markteinführung absolut beliebt und wurde mittlerweile sogar eine der vorherrschenden Varianten am Markt. Gerade durch massive Werbekampagnen und aufgrund des zunehmenden Hanges der jugendlichen Zielgruppe zu mode- und designorientierten Produkten steigert sich die Beliebtheit von einem Klapphandy mittlerweile auch in Europa langsam aber sicher immer mehr.
Unter dem Namen Klapphandy werden heute im deutschsprachigen Raum alle Mobiltelefone zusammengefasst, bei denen das Display auf die Tastatur geklappt wird. Im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch wird eine derartige Handy-Bauart als clamshell bezeichnet (clamshell, engl. für Muschelschale), da sie im geöffneten Zustand an eine aufgeklappte Muschel erinnert. Der größte Vorteil derartiger Bauarten ist, dass das relativ große Display ungemein platzsparend auf einem vergleichsweise kleinen Gehäuse untergebracht werden kann und das Handy erst nach dem Aufklappen seine komplette Größe erreicht. Doch nicht nur das schicke Design, sondern auch die automatische Tastensperre, die mit dem Klappmechanismus einhergeht, bildet einen weiteren Kaufanreiz. Versehentliches Betätigen von Tastenkombinationen oder gar ein Telefonanruf durch das unbeabsichtigte Drücken der Taste für die Wahlwiederholung werden durch die Klappfunktion komplett ausgeschlossen. Die Tastatursperre wird nämlich bei einem Klapphandy Motorola bereits durch das Zuklappen des Displays automatisch aktiviert. Die meisten der moderneren Mobiltelefone haben ein zweites Außendisplay und gleichen damit einen weiteren Nachteil derartiger Baureigen aus – nämlich den, dass der Nutzer bei zugeklapptem Handy nichts erkennen kann. Durch das Außendisplay jedoch können nun viele der wichtigen und nützlichen Informationen wie die Anzahl entgangener Anrufe, die in der Zwischenzeit empfangenen SMS oder der Ladezustand des Handyakkus beobachtet werden. Zusammenfassend lässt sich daher konstatieren: Das Klapphandy Motorola verfügt über einen herausragenden Displayschutz, eine einfache Tastatursperre und wirkt durch sein schickes Design jugendlich und trendy.
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