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eKomi - The Feedback Company
 
23.02.2011 18:18 in Handy Zukunft

Über Luftschrift und E-Medizin – das Handy der (nahen) Zukunft

LuftschriftWenn man heute einen Science-Fiction-Roman von vor 20 Jahren in den Händen hält und etwas darin blättert, dann wird einem mal wieder bewusst, wie wahnsinnig schnell die Technologie voranschreitet. Wer einst las, dass es irgendwann Fernseher geben würde, die kaum breiter sind als ein paar Blatt Papier, der wird feststellen, heute ist nahezu jedes TV-Gerät, das über den Ladentisch geht, ein Flatscreen. Die Entwicklung ist mehr als nur rasant, gerade wenn man solche Vergleiche, Prognosen und Zukunftstechnologien auf dem Handy-Markt betrachtet.

Wenn man die Entwickler und Forscher von der Leine lässt, dann zeigen sie, was sie könnten, wenn sie nur wollten. Auf Mobilfunkmessen gibt es regelmäßig die ersten Prototypen der Handys der Zukunft zu sehen. Eines dieser Modelle, die uns im Übrigen vielleicht sogar noch in diesem Jahr auf dem Markt begegnen, beruht auf der Fuse-Technologie. Ein Fuse-Handy der Zukunft muss man vorsichtiger anfassen als seine Vorgänger, denn die gesamte Ober- und Unterfläche ist berührungsempfindlich – also ein Touchscreen ohne Bildschirm.

Selbst die Seiten sind Teil des großen Interface, streicht man an ihnen entlang, dann wird der Bildschirminhalt entsprechend verschoben. Bewegt man seine Finger gar an der Rückseite, werden die Elemente auf dem Screen optisch etwas angehoben, als würde man unter einer Tischdecke entlangfahren.

Möglich macht so etwas eine Vielzahl der modernsten Lagesensoren der Welt – unter anderem ein Beschleunigungsmesser, eine Art Annäherungssensor und ein winzig kleines Gyroskop. Letzteres kann man als Kreiselinstrument verstehen, welches so auch in einem Wii-Motion-Plus-Controller für die flüssige Digitalisierung menschlicher Bewegungen benutzt wird.

Eines der unglaublich futuristischen Highlights dieser neuen Generation der Handys ist die Möglichkeit, Kurzfunktionen per ‚Luftschrift‘ zu befehlen. Schreibt man beispielsweise ein ‚C‘ in die Luft, dann wird die Kamera aktiviert. Diese Technologie haben sich die Entwickler auch für ein neues Sicherheitskonzept zunutze gemacht. Wenn ein Besitzer sein Gerät mit ein paar Übungen konfiguriert, dann lernt es, seine in die Luft geschriebene Unterschrift zu erkennen. Ähnlich dem individuellen Fingerabdruck, sollen die dabei aufgezeigten Bewegungsmuster ein völlig innovatives, unüberwindbares Sicherheitskonzept darstellen.

Doch auch eine ganz andere Branche erhofft sich durch neue Technologien andere Möglichkeiten – die Gesundheitsexperten und Mediziner. Bei Krankenkassen geht man durch die stetig voranschreitende Entwicklung der Handys und Apps davon aus, dass bis zum Jahr 2015, also in nicht einmal 48 Monaten, die medizinische Grundversorgung zu einem nicht unerheblichen Teil per Mobilfunktelefon gewährleistet wird. Es ist kein Witz: Moderne Gesundheits- und Vorsorge-Apps sollen in Zukunft – gerade in Bezug auf die Zivilisationskrankheiten Asthma und Diabetes – den Gang in die Arztpraxis ersetzen.

Ermöglicht soll dies über Bluetooth-Schnittstellen, fortschrittliche RFID-Chips und Near-Field-Communication werden. Die Gesundheitsdaten der Betroffenen würden per Smartphone an den behandelnden Arzt geleitet werden, der diese in seiner Praxis auswertet und dann dementsprechende Empfehlungen zu Sofortmaßnahmen und Medikamenten geben könnte. Selbst Rezepte würden so überflüssig werden, denn mithilfe der RFID-Technik könnte sich der Patient in der Apotheke via Handy ausweisen. Papier und Arbeitsplätze würden gespart werden, Behandlungen viel effektiver abgewickelt werden – unterm Strich also enormes Einsparungspotenzial für die Krankenkassen. 

Lediglich die fehlende Standardisierung könnte der Entlastung des Gesundheitswesens und dem Fortschritt der E-Medizin Einhalt gebieten. Man darf also gespannt sein auf das Handy der (nahen) Zukunft!
 

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