Tablet Vorstellung: Samsung Galaxy Tab
Lange beherrschte Apple den Markt der Tablet PCs, doch mit dem Samsung Galaxy Pad gibt es nun ernsthafte Konkurrenz. Erstmals wurde der Tablet PC aus dem Hause Samsung auf der IFA präsentiert. Als OS wird auf Android aus dem Hause Google gesetzt. Noch darauf aufsetzend wird, wie bei den Smartphones, auf TouchWiz gesetzt. Das 7 Zoll große Display kann kapazitiv bedient werden und erlaubt eine Darstellung von 1024 mal 600 Bildpunkten. Der Zugriff auf mobiles Internet kann via WLAN, EDGE und HSDPA erfolgen.
Rein optisch kann das Samsung Galaxy Pad Ähnlichkeit zum iPad vorweisen. Das Modell von Samsung ist jedoch deutlich kleiner und liegt besser in der Hand. Zum Transport im Rucksack oder eine Tasche sollte an eine entsprechende Schutzhülle gedacht werden, um das Display zu schützen. Auch kann das Mitführen eines Putztuches nicht schaden.
Das Samsung Galaxy Pad wird mit Android in der Version 2.2 ausgeliefert. Die Steuerung erfolgt via Finderzeig. Anwendungen können, wie vom Smartphone gewöhnt, auf das Pad geladen werden. Manche Apps sind aber noch nicht an die Displaygröße von 7 Zoll angepasst worden. Symbole können mit Hilfe von Drag and Drop angeordnet werden. Das Verschieben und Löschen ist gleichermaßen einfach möglich.
Die integrierte Kamera des Samsung Galaxy Pad liefert eine Auflösung von 3,2 Megapixeln und bietet neben einem Autofokus noch eine weitere Lichtquelle. Videos können mit einer Auflösung von 720 mal 480 Pixeln aufgenommen werden. Ein HDMI Anschluss fehlt an dieser Stelle leider. In der Praxis stellen sich die Bilder als durchweg durchwachsen heraus. Was den Speicherplatz anbelangt verfügt das Samsung Galaxy Pad über 16 GB integrierten Speicher und eine Erweiterung um weitere 16 GB ist via Speicherkarte möglich. Durch die Massenspeichererkennung können multimediale Inhalte bequem auf einen PC übertragen werden.
Die Wiedergabe von Videos mit dem Galaxy Pad wurde sehr schön umgesetzt und auch der Akku ist mit 4 000 mAh seht leistungsstark. Es kann ein stundenlanger Dauerbetrieb gewährleistet werden. Wie schon zu erwarten war, gibt es mit dem Galaxy Pad eine WLAN Schnittstelle und auf mobiles Internet kann mit Hilfe von UMTS oder EDGE zugegriffen werden. Die Seiten können, auch durch die Unterstützung von Flash, fast immer fehlerfrei angezeigt werden. Das iPad kann bei der Wiedergabe von schnellen Animationen aber besser abschneiden.
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