Der Mensch als Funkmast
Es ist egal ob es sich um Silvester oder andere sportliche Großveranstaltungen handelt. Wenn viele Menschen zur selben Zeit mit dem Handy telefonieren, ist ein Mobilfunknetz sehr schnell überlastet. Es gibt dazu auch einen sehr interessanten Artikel im PM Magazin. Simon Cotton arbeitet für das Institute of Electronics in Belfast und will diese Schwäche in eine Stärke ummünzen, so dass der Mensch als Funkmast und zu einem Netzwerkknoten wird. Die Forscher nennen diese Technik Body-to-Body. Dabei sind Sensoren am Handy oder Smartphone beigefügt, die miteinander in Kontakt treten können. Es wäre so möglich, dass überall mobiles Internet mit sehr hohen Bandbreiten angeboten werden kann. Es würde keine Funklöcher und keine Überlastungen der Netze mehr geben. In Gebieten, wo die Dichte der Bevölkerung sehr hoch ist, wären nicht mehr so viele Sendemasten nötig. Auch würde sich Strom einsparen lassen, wie es im PM Magazin nachgelesen werden kann. Für das Gesundheitswesen wäre die neue Technik ebenfalls sehr interessant. Wenn am Körper passende Sensoren angebracht werden, kann so auf günstige Art und Weise die Gesundheit überwacht werden. Ebenso würde es große Vorteile im Bereich der Unterhaltung geben. Geht es um aufwändige Computerspiele, so können die Anwender in der Umgebung genutzt werden, um Zugriff auf ungenutzte Kapazitäten zu bekommen.
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